Was hilft dem Leben?

Wenn man der Vorstellung folgen kann, dass Leben nicht nur durch die Materie bestimmt und festgehalten wird, dann ändert sich auch der Blick auf das, was einem Leben helfen kann.

Was macht ein gelingendes Leben aus? Wie definiert man ein solches?

Für den einen mag es perfekt sein eine große Familie zu haben und diese in jedem Moment um sich zu spüren, ein anderer braucht seinen Freiraum. Einer mag lange Spaziergänge im Regen, ein anderer die Ruhe in der Sonne, einer will aktiv sein, ein anderer lieber in Ruhe nachdenken. So wie die perfekten Zusammensetzungen einzelner Situationen für jedes Lebewesen andere sind, so gibt es auch nicht das perfekte allgemeingültige Leben. Wenn wir nun diese Einsicht über das Leben auch unseren Tieren zugestehen, dann ist der Weg für ein gemeinsam gelingendes Leben schon eingeschlagen.

Tierkommunikation kann dabei helfen einen gemeinsamen Weg zu finden. Wenn Tiere sich öffnen und von ihrem perfekten Tag oder Leben sprechen, dann kann dies sehr unterschiedlich zu der Vorstellung der Familie zu Hause sein. Das kann dann zu Verwirrung und Unordnung führen.

Wie in jedem Verband muss man manchmal Kompromisse schließen. Wenn wir aber von unseren tierischen Familienmitgliedern lediglich erwarten, dass diese sich entsprechend verhalten und wir uns aus einem Kompromiss ausschließen, kann das im Lebensverband schwierig werden. Tiere unterscheiden zwischen Sinn und Unsinn oft anders als wir. Sie sind meist fern ab irgendwelcher Regeln, Vorstellungen oder Normen. Sie beurteilen nur was in diesem Moment für sie sinnig erscheint und handeln frei und natürlich danach. Sie denken nie darüber nach , was andere denken könnten oder was jemand vielleicht gemeint haben könnte. Das Leben ist wie es ist und in den meisten Situationen ist es für unsere Tiere einfach gut. Wir sind da meist verkopfter und in zu vielen Gedanken-Konstrukten verhaftet, um frei zu handeln. Dieser Unterschied in der Betrachtungsweise der Welt kann im Zusammenleben manchmal dann zu schwierigen Situationen führen. Hier wäre es wunderbar wir würden uns erst einmal darauf einlassen zu verstehen und aus dieser Situation heraus neue Verhaltensweisen auszuhandeln. Wenn unsere tierischen Freunde verstehen, warum uns z.B. ein Verhalten in einer bestimmten Situation wichtig ist, habe ich es bisher noch nie erlebt, dass unsere Tiere uns einfach mit dem Wunsch stehen lassen. Manchmal muss man noch etwas nachverhandeln. Meist hilft es auch uns, wenn wir verstehen warum sich Tiere nicht immer an das halten was wir wollen. Wir sollten die leise Lehre unserer Tiere nie unterschätzen, wir finden in dieser sehr viel Entwicklungspotential für uns - wir brauchen uns nur dafür öffnen.

Wenn also jedes Lebewesen auf diesem Planeten eine eigene Vorstellung hat von dem was perfekt ist und in dem bisher vergangenen Leben auch Erfahrungen gemacht hat, die es geprägt hat - dann kann dieses Verständnis eine Basis für eine gemeinsame Ausgestaltung der Zukunft zusammen sein.

Tierkommunikation wird nicht dazu führen ein Tier zu erziehen - darum geht es nicht! Es geht um das gemeinsame Aushandeln von Kompromissen und dies beginnt meist mit dem ehrlichen Versuch den anderen zu Verstehen. Das kann dann die Chance für ein für alle gelungenes Leben bieten.

Ich helfe Dir gerne bei Deinem ehrlichen Versuch Deinen tierischen Freund verstehen zu wollen.

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